Fahrzeug: Florian Werl 4 LF 10 (Seite 1 von 3)

Brand_4 / Lagerhalle in Vollbrand

Am frühen Samstagmorgen wurde die Feuerwehr Werl zu einem Brand in einer Lagerhalle nahe des Möbelhauses Turflon in Werl-Büderich alarmiert. Auf Grund des präzisen Notrufes wurde durch die Leitstelle direkt das Einsatzstichwort Brand_3 alarmiert und somit 4 Löschzüge zur Einsatzstelle entsandt.

Brand eines Strohlagers in Büderich

Beim Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich die Lage. Es brannte eine Lagerhalle mit einer Größe von 20 x 60 Meter in voller Ausdehnung. In der Lagerhalle befanden sich große Mengen an Stroh, landwirtschaftliches Gerät und ein LKW. In unmittelbarer Nähe stehende Geräte konnte die Feuerwehr retten.

 

Auf Grund der enormen Wärmestrahlung waren eine nebenstehende baugleiche Lagerhalle und das in unmittelbarer Nähe befindliche Warenlager des Möbelhauses gefährdet. Daraufhin wurde eine Alarmstufenerhöhung durchgeführt um alle verfügbaren Einheiten der Feuerwehr Werl zur Verfügung zu haben. Die Feuerwehr Ense stellte den Grundschutz für die Stadt Werl sicher.

Durch einen umfangreichen Löschangriff mit einer Riegelstellung zu den angrenzenden Objekten, konnte eine Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Hierzu musste eine umfangreiche Wasserversorgung, teilweise über lange Wegstrecken eingerichtet werden. Auch der neu angeschaffte Abrollbehälter Sonderlöschmittel konnte sich bei diesem Großbrand erstmals bewähren.

Im weiteren Einsatzverlauf wurde ein Löschwasserrückhaltesystem aufgebaut um zu verhindern, dass kontaminiertes Löschwasser in einen angrenzenden Bach läuft.

Das brennende Stroh wurde mit mehreren Baggern aus dem Objekt gezogen und außen abgelöscht.

Der Einsatz zog sich bis ca. 15:30 Uhr. Eine Brandnachschau wurde im Tagesverlauf immer wieder durchgeführt.

Insgesamt waren ca. 160 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und THW.

 

 

Türöffnung

Eine verschlossene Wohnungstür wurde geöffnet.

 

 

Unwetter

Sturmschäden in Werl

Die Feuerwehr Werl verzeichnete im Zuge von Orkantief Sabine einige Einsätze über das Stadtgebiet verteilt. An dem Gerätehaus in der Stadtmitte wurde ein sogenannter „Meldekopf“ eingerichtet, von wo aus die Einsätze koordiniert wurden.

Insgesamt kann man aber sagen, dass die Lage am Sonntag auf dem Werler Stadtgebiet ruhig verlaufen ist.

Am drauffolgenden Montag gab es noch einige Gefahrenstellen, die durch die Feuerwehr beseitigt werden mussten, sodass man auf insgesamt 42 wetterbedingte Einsätze auf dem Werler Stadtgebiet gekommen ist.

Sturmschäden in Werl

 

 

Unklarer Feuerschein

Eine unklare Feuermeldung im Industriegebiet „Prozessionsweg“ in Werl-Büderich konnte nicht bestätigt werden.

 

 

Baum auf Stromleitung

Ein Baum stürzte auf eine Freileitung. Diese wurde durch die Stadtwerke freigeschaltet. Durch die Feuerwehr wurde die Gefahrenstelle beseitigt.

 

 

Baum auf Straße

Kurz vor der Büdericher Schützenhalle musste eine Gefahrenstelle durch einen umgestürzten Baum beseitigt werden.

 

 

Brennt Landwirtschaftlicher Betrieb

In einem Kuhstall war es zu einem Brand von Strohballen gekommen und zu einer Rauchentwicklung. Dem Landwirt gelang es noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr den betroffenen Strohballen nach draußen zu bringen. Die Feuerwehr führte noch kleinere Nachlöscharbeiten aus. Ein Tier wurde durch die Flammen verletzt und musste durch einen Tierarzt versorgt werden.

 

 

Wasserrohrbruch

Ein massiver Wasserrohrbruch rief die Feuerwehr am Sonntagmorgen zur Schlesienstraße. Auf einer Länge von ca. 10 Metern hatte sich der Asphalt angehoben. Die Feuerwehr sicherte die Gefahrenstelle ab und übergab diese anschließend an den zuständigen Energieversorger.

 

 

Brandmeldeanlage

Die Brandmeldeanlage löste in einem Industriebetrieb ohne erkennbaren Grund aus. Kein Feuer.

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