Fahrzeug: Florian Werl 1 ELW 1 (Seite 1 von 16)

Dachstuhlbrand

Die Feuerwehr Werl wurde am Freitag Nachmittag zu einem Dachstuhlbrand an der Brabanter Straße im Werler Westen alarmiert. Auf Grund der sehr eindeutigen Meldung entsandte die Rettungsleitstelle umgehend 3 Löschzüge zur Einsatzstelle. Bereits auf der Anfahrt war für die anrückenden Kräfte eine massive Rauchentwicklung von weitem aus sichtbar.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte, brannte der Dachstuhl des betroffenen Bungalows in voller Ausdehnung. Große Teile der Dachkonstruktion waren bereits eingestürzt.

Glücklicherweise konnten, trotz des sehr schnellem und massiven Brandverlauf, alle Bewohner das Haus vor dem Eintreffen der Feuerwehr unverletzt verlassen.

Durch die Feuerwehr wurde unmittelbar ein umfangreicher Außenangriff von drei Seiten eingeleitet. Insgesamt wurden so zeitweise 6 C-Strahlrohre parallel eingesetzt, ein erster Einsatzerfolg zeigte sich hierdurch schnell.

Dachstuhlbrand in Werl: Großfeuer in frisch renovierten Wohnhaus

Da Teile der Zwischendecke bereits eingestürzt waren und das Gebäude nicht mehr betreten werden konnte, mussten die Glutnester und der Brandschutt im inneren des Gebäudes von außen abgelöscht werden. Hierbei war von Vorteil, dass das Gebäude noch mit einem Baugerüst eingerüstet war und somit von hier sicher und schnell gearbeitet werden konnte. Um einen besseren Löscheffekt zu erzielen wurde Löschschaum als Netzmittel dem Löschwasser zugemischt.

Dachstuhlbrand in Werl: Großfeuer in frisch renovierten Wohnhaus

Durch die enorme Wärmebelastung und die Brandausbreitung, wurde auch die Außenfassade in Mitleidenschaft gezogen. Diese wurde durch die Einsatzkräfte eröffnet, um die sich hier befindlichen Glutnester ebenfalls abzulöschen.

Dachstuhlbrand in Werl: Großfeuer in frisch renovierten Wohnhaus

Nach gut 2 Stunden konnte die Einsatzleitung „Feuer aus“ melden. Die Versorgungsleitungen wurde durch den Energieversorger abgestellt.

Im Einsatz befanden sich gut 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Im Anschluss an den Feuerwehreinsatz wurde die Brandstelle durch die Kriminalpolizei beschlagnahmt.

 

 

Brand_4 / Lagerhalle in Vollbrand

Am frühen Samstagmorgen wurde die Feuerwehr Werl zu einem Brand in einer Lagerhalle nahe des Möbelhauses Turflon in Werl-Büderich alarmiert. Auf Grund des präzisen Notrufes wurde durch die Leitstelle direkt das Einsatzstichwort Brand_3 alarmiert und somit 4 Löschzüge zur Einsatzstelle entsandt.

Brand eines Strohlagers in Büderich

Beim Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich die Lage. Es brannte eine Lagerhalle mit einer Größe von 20 x 60 Meter in voller Ausdehnung. In der Lagerhalle befanden sich große Mengen an Stroh, landwirtschaftliches Gerät und ein LKW. In unmittelbarer Nähe stehende Geräte konnte die Feuerwehr retten.

 

Auf Grund der enormen Wärmestrahlung waren eine nebenstehende baugleiche Lagerhalle und das in unmittelbarer Nähe befindliche Warenlager des Möbelhauses gefährdet. Daraufhin wurde eine Alarmstufenerhöhung durchgeführt um alle verfügbaren Einheiten der Feuerwehr Werl zur Verfügung zu haben. Die Feuerwehr Ense stellte den Grundschutz für die Stadt Werl sicher.

Durch einen umfangreichen Löschangriff mit einer Riegelstellung zu den angrenzenden Objekten, konnte eine Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Hierzu musste eine umfangreiche Wasserversorgung, teilweise über lange Wegstrecken eingerichtet werden. Auch der neu angeschaffte Abrollbehälter Sonderlöschmittel konnte sich bei diesem Großbrand erstmals bewähren.

Im weiteren Einsatzverlauf wurde ein Löschwasserrückhaltesystem aufgebaut um zu verhindern, dass kontaminiertes Löschwasser in einen angrenzenden Bach läuft.

Das brennende Stroh wurde mit mehreren Baggern aus dem Objekt gezogen und außen abgelöscht.

Der Einsatz zog sich bis ca. 15:30 Uhr. Eine Brandnachschau wurde im Tagesverlauf immer wieder durchgeführt.

Insgesamt waren ca. 160 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und THW.

 

 

VU_eingeklemmt LKW

Gerade wieder am Gerätehaus eingetroffen wurde die Feuerwehr Werl wieder auf die BAB 44 alarmiert. Am Stauende war ein LKW auf einen anderen aufgefahren. Der LKW Fahrer wurde in seinem Führerhaus im Bereich der unteren Extremitäten eingeklemmt.

Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde der Patient bereits durch den Notarzt versorgt. Auf Grund des Einklemmungsgrades und des Unfallgeschehens wurde durch den Rettungsdienst ein Rettungshubschrauber nachgefordert.

Der vordere LKW konnte in Absprache mit der Feuerwehr vorgefahren werden um einen besseren Zugang zum Patienten zu bekommen.

Gleichzeitig wurden zwei Rettungsplattformen aufgebaut um die Versorgung und Befreiung in dem Führerhaus zu erleichtern.

Nachdem der Patient durch den Rettungsdienst im Führerhaus stabilisiert worden ist, konnte die technische Rettung mittels hydraulischem Rettungsgerät durchgeführt werden. Im Anschluss wurde der Patient mit einem Spineboard aus dem Führerhaus befreit und an den Rettungsdienst übergeben.

Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen wurde die A44 vollgesperrt.

 

 

PKW unter LKW

Gemeldet wurde ein PKW der unter einen LKW gefahren sei. Es sollte auch noch eine Person eingeklemmt sein.

Beim Eintreffen der Feuerwehr war keine Person mehr im Fahrzeug. Der Patient wurde bereits im Rettungswagen versorgt.

Die Feuerwehr Werl sicherte für die Dauer der Rettungsmaßnahmen die Unfallstelle.

 

 

VU 2 PKW BAB

Auf der Autobahn 44 in Fahrtrichtung Kassel kam es in Höhe des Parkplatzes Röllingser Graben zu einem Verkehrsunfall mit 2 beteiligten PKW.

Die Feuerwehr sicherte den Gefahrenbereich für die Zeit der Versorgung der Patienten.

 

 

Unwetter

Sturmschäden in Werl

Die Feuerwehr Werl verzeichnete im Zuge von Orkantief Sabine einige Einsätze über das Stadtgebiet verteilt. An dem Gerätehaus in der Stadtmitte wurde ein sogenannter „Meldekopf“ eingerichtet, von wo aus die Einsätze koordiniert wurden.

Insgesamt kann man aber sagen, dass die Lage am Sonntag auf dem Werler Stadtgebiet ruhig verlaufen ist.

Am drauffolgenden Montag gab es noch einige Gefahrenstellen, die durch die Feuerwehr beseitigt werden mussten, sodass man auf insgesamt 42 wetterbedingte Einsätze auf dem Werler Stadtgebiet gekommen ist.

Sturmschäden in Werl

 

 

Rauch aus Dach

Eine gemeldete Brandvermutung in dem Industriegebiet Runtestraße konnte nicht bestätigt werden.

 

 

Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person

Die Feuerwehr wurde zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person zur B63 Kreuzung Iwering gerufen. Hier waren zwei PKWs kollidiert.

Bei Eintreffen der Feuerwehr befand sich noch eine Person, schwerverletzt in einem beteiligten PKW. Die Person war in dem PKW eingeschlossen und wurde zuerst durch den Rettungsdienst versorgt. Durch den Notarzt wurde eine patientenschonende Rettung gefordert, welche durch die Feuerwehr parallel vorbereitet wurde.

So konnte der Patient nach seiner Erstversorgung achsgerecht und schonend aus dem PKW gerettet werden. Anschließend wurde er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert.

 

 

Feuer in leerstehender Scheune

In einer Scheune eines ehemaligen Kartoffelhandels in der Werler Innenstadt, brannten einige alte Kartoffelsäcke und eine Holzverkleidung. Diese wurden von einem unter Atemschutz im Innenangriff mit einem C-Strahlrohr abgelöscht.

Weiter wurde durch das gesamte Objekt auf Personen kontrolliert.

Nach ca. 1 Stunde konnte der Einsatz beendet werden.

 

 

 

 

Person hinter Tür

Eine verschlossene Wohnungstür musste für einen Rettungsdiensteinsatz geöffnet werden.

 

 

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