Externes Einsatzmittel: Christoph 8

VU_eingeklemmt LKW

Gerade wieder am Gerätehaus eingetroffen wurde die Feuerwehr Werl wieder auf die BAB 44 alarmiert. Am Stauende war ein LKW auf einen anderen aufgefahren. Der LKW Fahrer wurde in seinem Führerhaus im Bereich der unteren Extremitäten eingeklemmt.

Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde der Patient bereits durch den Notarzt versorgt. Auf Grund des Einklemmungsgrades und des Unfallgeschehens wurde durch den Rettungsdienst ein Rettungshubschrauber nachgefordert.

Der vordere LKW konnte in Absprache mit der Feuerwehr vorgefahren werden um einen besseren Zugang zum Patienten zu bekommen.

Gleichzeitig wurden zwei Rettungsplattformen aufgebaut um die Versorgung und Befreiung in dem Führerhaus zu erleichtern.

Nachdem der Patient durch den Rettungsdienst im Führerhaus stabilisiert worden ist, konnte die technische Rettung mittels hydraulischem Rettungsgerät durchgeführt werden. Im Anschluss wurde der Patient mit einem Spineboard aus dem Führerhaus befreit und an den Rettungsdienst übergeben.

Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen wurde die A44 vollgesperrt.

 

 

VU_eingeklemmt, 5 Fahrzeuge, LKW-Fahrer klemmt

Quelle: https://www.soester-anzeiger.de/nordrhein-westfalen/schwerer-unfall-werl-autobahn-voll-gesperrt-11842361.html

Auf der A44 bei Werl hat es am Montagmorgen an der Kreisgrenze zu Unna einen schweren Verkehrsunfall gegeben. Drei Lastwagen und ein Transporter waren beteiligt. „Dabei wurden drei Personen schwer verletzt, bei einem Verletzten besteht Lebensgefahr“, teilte die Polizei Dortmund am Nachmittag mit. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 220.000 Euro.

Lkw-Unfall auf der A44

Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge hatte ein 58-Jähriger aus Marsberg mit seinem Lkw den rechten Fahrstreifen der A44 in Richtung Dortmund befahren.

„Aufgrund eines Staus musste er sein Fahrzeug abbremsen. Dies tat auch eine hinter ihm fahrende 55-Jährige aus Hamm, die ebenfalls mit einem Lkw unterwegs war. Ein wiederum dahinter fahrender 59-jähriger Niederländer bemerkte den Stau offenbar aus bislang ungeklärter Ursache zu spät und fuhr auf das Fahrzeug der 55-Jährigen auf, das wiederum auf das davor befindliche geschoben wurde.

Lkw-Unfall auf der A44

Der Lkw der 55-Jährigen wurde bei dem Aufprall zudem nach links geschoben und prallte noch gegen den auf dem linken Fahrstreifen befindlichen Bulli eines 50-Jährigen aus Soest. Dieser kippte im Anschluss auf die Seite“, schreiben die Ermittler zum Hergang der verhängnisvollen Karambolage.

Bei dem Unfall sei der Niederländer in seinem Führerhaus eingeklemmt und erst von der Feuerwehr befreit worden. „Er wurde lebensgefährlich verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Die 55-Jährige und der 50-Jährige wurden schwer verletzt in nahegelegene Krankenhäuser gebracht“, so die Polizei.

Lkw-Unfall auf der A44

Die A 44 war an der Unfallstelle bis ca. 13.25 Uhr komplett gesperrt.

Den Rettungskräften hatte sich bei der Ankunft um kurz nach 9 Uhr ein Trümmerfeld geboten. Die Autobahn in Richtung Dortmund wurde zunächst voll gesperrt, es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen rund um Werl.

Gegen 9.10 Uhr waren Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei mit einem Großaufgebot alarmiert worden, da zunächst von mehreren eingeklemmten Personen die Rede gewesen war.

Die Werler Feuerwehr eilte mit den Löschzügen Stadtmitte und dem Löschzug 4 zur Autobahn. Die Löschgruppe Westönnen übernahm für die Zeit den Grundschutz auf der Werler Wache. Mit neun Fahrzeugen rückte die Wehr zur Unfallstelle aus.

Zwei Rettungshubschrauber wurden angefordert: Christoph 8 (Lünen) und Christoph 9 (Duisburg) landeten auf der A 44. Der niederländische Lkw-Fahrer musste aus dem Fahrzeug geschnitten werden, er war im Beinbereich eingeklemmt. Der Mann war ansprechbar, wurde aber lebensgefährlich verletzt; er wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Dortmunder Klinik geflogen.

Lkw-Unfall auf der A44

Zwei weitere Beteiligte wurden von der Feuerwehr in Absprache mit dem Rettungsdienst patientenschonend aus ihren Fahrzeugen befreit, nachdem die Türen entfernt worden waren. Sie waren aber nicht eingeklemmt worden. Ein weiterer Unfallbeteiligter blieb unverletzt.

An der Unfallstelle war viel Öl ausgelaufen; die Rettungsmaßnahmen gestalteten sich auch deswegen schwierig. Ein Feuerwehrmann rutschte aus und verletzte sich am Knie, ein weiterer verletzte sich an der Hand. Beide Kameraden wurden im Krankenhaus behandelt.

Die Autobahn wurde zwischen dem Kreuz Werl und Unna-Ost in Fahrtrichtung Dortmund zunächst voll gesperrt. Gegen 11.30 Uhr wurde eine Fahrspur wieder freigegeben, ab 13.25 Uhr war die Autobahn wieder frei. Vor Ort waren Kräfte des Rettungsdienstes aus dem Kreis Soest und Unna, zudem zwei Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF).

Die Feuerwehr lobte aber auch den Einsatz der Ersthelfer, darunter ein Beschäftigter des Rettungsdienstes, der privat unterwegs war.

Die Rettungsgasse funktionierte dieses Mal bis auf kleinere Schwierigkeiten weitgehend. Für die Werler Wehr gehen die unruhigen Tage weiter: Allein seit Freitagabend wurden die Kräfte 43 Mal alarmiert

 

 

PKW Brand mit Brandverletzter Person

Der Feuerwehr wurde ein PKW-Brand auf der Soester Straße gemeldet. Hier war es auf Grund eines Motorschadens zu einer Überhitzung des Fahrzeuges und einer Rauchentwicklung gekommen.

Der Fahrzeugführer führte eigene Löschmaßnahmen durch. Hierbei kam es zu einem weiteren Notfall, denn der Fahrzeugführer wurde durch kochend heißes Wasser, welches „explosionsartig“ austrat schwer verbrannt.

Durch den anwesenden Rettungsdienst und den nachgeforderten Notarzt wurde der Patient versorgt. Die Feuerwehr führte Nachlöscharbeiten am Fahrzeug durch und sicherte die Unfallstelle.

Da die Verbrennungen des Verletzten größeren Ausmaßes waren musste dieser in eine Spezialklinik nach Dortmund verbracht werden. Der Rettungsdienst entschied, um wertvolle Zeit zu sparen, hierfür einen Rettungshubschrauber nachzufordern.

Dieser landete auf der „ehemaligen B1“, welche für die Dauer des Hubschraubereinsatzes durch die Feuerwehr und die Polizei voll gesperrt wurde.

 

 

Menschenrettug DLK

Die Feuerwehr Ense-Bremen wurde bei der Rettung eines Patienten aus einem Obergeschoss unterstützt.

Der Patient wurde mittels der Drehleiter gerettet und an den Rettungsdienst übergeben.

 

 

Verkehrsunfall eingeklemmt

7.44 Uhr kam es auf der Wickeder Straße auf Höhe der Autobahnbrücke A 445 kurz nach dem Pflanzenhof Klemke zu einem schweren Verkehrsunfall. Wie die Polizei berichtet, war eine 57-jährige Frau aus Wickede nach bisherigen Feststellungen mit ihrem Auto von Wickede in Richtung Werl unterwegs.

Im Bereich der Überführung der A 445 verlor sie nach Angaben der Polizei auf der glatten Fahrbahn die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Sie schleuderte auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit der Beifahrerseite frontal mit dem Auto einer 25-jährigen Frau aus Werl, die in Richtung Wickede unterwegs war.

Ersthelfern gelang es laut Polizei, die 25-Jährige aus ihrem Fahrzeug zu befreien und einen Motorbrand an deren Fahrzeug im Anfangsstadium zu löschen. Die 57-jährige Frau aus Wickede musste von der Feuerwehr aus ihrem Fahrzeug befreit werden, so Feuerwehr-Chef Karsten Korte.

Nach notärztlicher Erstversorgung wurden die schwerverletzten Frauen mit Rettungstransporthubschraubern in Krankenhäuser geflogen. Eine nach Bochum, die andere nach Lünen, so Korte.

Die Wickeder Straße war bis kurz nach 10 Uhr für die Dauer der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Ein Abschleppdienst war im Einsatz und transportierte die Autos ab. Die Straße musste gereinigt werden. Der Verkehr wurde großräumig umgeleitet.

Die Feuerwehr war mit sechs Fahrzeugen des Löschzuges Stadtmitte ausgerückt. Zudem waren zwei Notärzte, zwei Rettungstransportwagen sowie zwei Rettungshubschrauber im Einsatz. Glatteis kann als Ursache nicht ausgeschlossen werden.

Text: Soester Anzeiger

 

 

 

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