Datum: 5. März 2018 
Alarmzeit: 19:25 Uhr 
Alarmierungsart: TH_1 
Art: Technische Hilfe 
Einsatzort: Steinergraben, Werl 
Fahrzeuge: Florian Werl 1 HLF 20 1, Florian Werl 1 RW, Florian Werl A-Dienst 
Weitere Kräfte: Polizei, Stadtwerke Werl, Technisches Hilfswerk 


Einsatzbericht:

Text: Soester Anzeiger

Nach einem Rohrbruch ist ein Haus im Steinergraben in Werl zunächst unbewohnbar. Teile der Innendecke stürzten herunter, nachdem die Lehmdecke sich voll Wasser gesogen hatte.

Die Bewohner waren wegen eines Urlaubs nicht zu Hause, der Sohn wollte wie üblich nach dem Rechten schauen und bemerkte das Malheur. Er alarmierte die Feuerwehr. Gegen 19.45 Uhr rückten die Kräfte aus.

Auch im Keller stand das Wasser hoch; aus der Außenfassade drang ebenfalls Wasser, Putzteile lösten sich. Da zunächst unklar war, ob das Haus sogar einsturzgefährdet ist, sperrte es die Feuerwehr vorsorglich, bis Fachleute des Technischen Hilfswerk gegen 21 Uhr anrückten, um das zu überprüfen.

Das Ergebnis gegen 22 Uhr: Ein direkter Einsturz ist nicht zu befürchten, aber es gibt neben den Zwischendecken auch „kritische Balken“ im Keller; daher wurde das Haus gesperrt. Heute wird sich die Wehr mit dem Bauamt in dem Haus umsehen und das weitere Vorgehen abstimmen. Wahrscheinlich ist, dass abgestützt werden muss. So oder so ist der Gebäudeschaden immens.

Zwei Undichtigkeiten in Rohren wurden festgestellt: Im Dachgeschoss und im Obergeschoss. Die Löschzüge Stadtmitte der Feuerwehr waren mit drei Fahrzeugen und 15 Mann vor Ort. Sie sperrten das Teilstück des Steinergrabens, leuchteten den Bereich aus und begannen mit dem Abpumpen der Wassermassen. Auch das Nachbarhaus war betroffen. Hier sammelte sich Wasser im Keller, wenn auch nicht so viel.