Datum: 29. Februar 2020 
Alarmzeit: 6:31 Uhr 
Alarmierungsart: Brand_4, Sirenenalarm Feuerwehr Werl, Wehralarm 
Art: Brand 
Einsatzort: Tiggesloh, Werl-Büderich 
Fahrzeuge: Florian Werl 1 DLK 23-12, Florian Werl 1 ELW 1, Florian Werl 1 GW-A, Florian Werl 1 GW-L, Florian Werl 1 GW-N, Florian Werl 1 GWG, Florian Werl 1 HLF 20 1, Florian Werl 1 HLF 20 2, Florian Werl 1 RW, Florian Werl 1 TLF 3000, Florian Werl 3 LF 10, Florian Werl 3 LF 20, Florian Werl 3 MTW, Florian Werl 3 TSF-W, Florian Werl 4 GW-N, Florian Werl 4 HLF 20, Florian Werl 4 LF 10, Florian Werl 5 LF 20 1, Florian Werl 5 LF 20-2, Florian Werl 5 MTW, Florian Werl 5 TSF-W, Florian Werl A-Dienst, Florian Werl B-Dienst 
Weitere Kräfte: Feuerwehr Ense, Kriminalpolizei, Rettungsdienst, THW 


Einsatzbericht:

Am frühen Samstagmorgen wurde die Feuerwehr Werl zu einem Brand in einer Lagerhalle nahe des Möbelhauses Turflon in Werl-Büderich alarmiert. Auf Grund des präzisen Notrufes wurde durch die Leitstelle direkt das Einsatzstichwort Brand_3 alarmiert und somit 4 Löschzüge zur Einsatzstelle entsandt.

Brand eines Strohlagers in Büderich

Beim Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich die Lage. Es brannte eine Lagerhalle mit einer Größe von 20 x 60 Meter in voller Ausdehnung. In der Lagerhalle befanden sich große Mengen an Stroh, landwirtschaftliches Gerät und ein LKW. In unmittelbarer Nähe stehende Geräte konnte die Feuerwehr retten.

 

Auf Grund der enormen Wärmestrahlung waren eine nebenstehende baugleiche Lagerhalle und das in unmittelbarer Nähe befindliche Warenlager des Möbelhauses gefährdet. Daraufhin wurde eine Alarmstufenerhöhung durchgeführt um alle verfügbaren Einheiten der Feuerwehr Werl zur Verfügung zu haben. Die Feuerwehr Ense stellte den Grundschutz für die Stadt Werl sicher.

Durch einen umfangreichen Löschangriff mit einer Riegelstellung zu den angrenzenden Objekten, konnte eine Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Hierzu musste eine umfangreiche Wasserversorgung, teilweise über lange Wegstrecken eingerichtet werden. Auch der neu angeschaffte Abrollbehälter Sonderlöschmittel konnte sich bei diesem Großbrand erstmals bewähren.

Im weiteren Einsatzverlauf wurde ein Löschwasserrückhaltesystem aufgebaut um zu verhindern, dass kontaminiertes Löschwasser in einen angrenzenden Bach läuft.

Das brennende Stroh wurde mit mehreren Baggern aus dem Objekt gezogen und außen abgelöscht.

Der Einsatz zog sich bis ca. 15:30 Uhr. Eine Brandnachschau wurde im Tagesverlauf immer wieder durchgeführt.

Insgesamt waren ca. 160 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und THW.