Die Brandschutzerziehung ist Teil des Aufgabengebietes des vorbeugenden Brandschutzes. Sie soll die Bevölkerung jeden Alters das richtige Verhalten bei einem Brand oder Unfall erläutern.
Die Brandschutzerziehung in jetziger Form gibt es in Werl seit 1997. Damals hatte sich eine Arbeitsgemeinschaft aus Kindergärtnerinnen und Feuerwehrleuten zusammen gesetzt um ein Konzept für die Stadt Werl zu entwickeln.
Für die Brandschutzerziehung in Kindergärten und den Schulen sieht das Konzept eine kombinierte Ausbildung von Kindergarten / Schule und der Feuerwehr vor

Die Brandschutzerziehung umfasst im Kindergarten z. B.

Das Kennenlernen vom Brandverhalten verschiedene Dinge
Welche Löschmittel es gibt
Wie eine Kerze richtig und im Beisein eines Erwachsenen angezündet wird usw.
Über eine eigens angeschaffte Telefonanlage, die den Notruf simulieren kann, lernen die Kinder das richtige Absetzen eines Notrufs.

Die Feuerwehr besucht die Kinder im Kindergarten und stellt den Kindern ihre Schutzausrüstung vor und zeigt dabei wie ein Feuerwehrmann / frau sich „verwandelt“ indem es die Schutzkleidung erklärend anzieht. Mit dieser Aktion soll den Kindern die Angst vor den Feuerwehrleuten und dem anderen aussehen bei einem Einsatz genommen werden. Danach darf jedes Kind, das möchte, die Schutzkleidung ausprobieren.

Als nächstes Besuchen die Kinder die Feuerwehr. Dort werden ihnen die Fahrzeuge gezeigt und nochmals die Aufgaben der Feuerwehr dargestellt.

Zum Abschluss wird den Kindern anhand eines Rauchhauses demonstriert, wie sie sich im Falle eines Brandes zu verhalten haben.

Bei der Brandschutzerziehung für Erwachsene wird zum Einen auf den Nutzen von Rauchmeldern und zum Anderen auch auf das Verhalten im Brandfall eingegangen.

Im Bereich der Fortbildung von Firmem wird der richtige Umgang mit Feuerlöschern und das Verhalten im Brandfall erklärt.

Ansprechpartner:

Brandschutztechniker Ludwig Peters

Tel.: 02922/8003207
Email: ludwig.peters@feuerwehr-werl.de